MAKE FALAFEL NOT WAR

Heute möchte ich über ein Thema schreiben, zu dem mich das Schild eines arabischen Restaurants in meiner Nachbarschaft inspiriert hat.
Zuerst einmal möchte ich sagen, dass ich Falafel liebe. Nicht nur weil sie köstlich schmecken, sondern auch weil Kichererbsen, aus denen sie zubereitet werden, ein wunderbarer Fleischersatz sind.

Seit über zwanzig Jahren ernähre ich mich vegetarisch, mittlerweile fast vegan. Warum? Weil ich festgestellt habe, dass Fleisch meinem Körper nicht gut tut und weil ich mich gesünder, leichter und glücklicher fühle, wenn ich keine toten Tiere esse. Es geht mir nämlich auch darum. Ich persönlich betrachte Tiere als meine Brüder und Schwestern, die genauso wie wir Menschen das Recht auf ein glückliches Leben haben. Dabei betone ich „glücklich“, denn ein tristes Leben im Massenstall kann es wohl nicht sein. Wir alle wissen, dass Tiere sehr feinfühlige Wesen sind und uns Menschen in dieser Hinsicht manches voraus haben. Wenn wir tote Tiere essen, dann nehmen wir den Stress und die Todesangst dieser Wesen in unseren Körper mit auf, was bei uns wiederum zu mehr Angst führen kann. Und gehäufte Angst kann Aggression und Krieg erzeugen, wobei sich hier der Kreis in Bezug auf das wundervolle Ladenschild schließt.
Wenn wir mehr Frieden auf dieser wunderschönen Erde haben wollen, dann fangen wir doch am besten bei uns selbst an. Ich möchte niemanden missionieren, denn jeder muss für sich selbst entscheiden, wie er sich ernähren möchte. Aber ich kann jedem raten, gut auf sich und seine Ernährung zu achten, denn Nahrungsmittel haben eine unmittelbare Auswirkung auf unsere körperliche Gesundheit und unsere Emotionen.
Wir selbst haben es in der Hand wie wir mit uns, unserem Umfeld und anderen Lebewesen umgehen. Wenn wir uns in Zukunft für Falafel, also für weniger oder gar kein Fleisch entscheiden, haben wir schon einen großen Schritt in Richtung mehr Gesundheit, Frieden und Lebensfreude getan.


„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünscht für diese Welt“

Mahatma Gandhi